"The Great Escape" - Eine Installation von Daniel Goehr & Florian Huth

Wir Menschen erforschen seit Jahrzehnten den Himmel und verschieben dabei die Grenzen des bekannten Universums.
Doch solange unsere Spezies nicht mindestens lernt, im rechten Winkel zur Realität den Raum zu durchqueren, wird sie nicht weiter kommen. Nur schnell fliegen reicht nicht, um sich irgendwann unter zwei Sonnen auf einem Wasserplaneten zu bräunen. Wir überwinden den Weltraum mit einem kurzen Sprung durch Raum und Zeit und sehen uns alle auf Gliese 667C c.

Bynaus schreibt:
"Zuerst die Fakten:
Der Rote Zwerg GJ 667 C (oder auch Gliese 667 C, ca. 7 pc oder ~20 LJ entfernt) ist Teil eines Mehrkomponentensystems, mit einem K-Zwerg Doppelstern (ca. 15 AU Separation) in ~215 AU Entfernung und wird von zwei Planeten umkreist. Der zweite, neu entdeckte, kreist vermutlich in der habitablen Zone des Systems und hat nur gerade 3.8 Erdmassen Msini Masse (merke: Msini = Minimalmasse, abhängig von der Inklination des Systems). Er bekommt etwa 90% der Strahlungleistung ab, die die Erde erreicht. Bei einer erdähnlichen Albedo von 0.3 hätte er damit eine Gleichgewichts-Oberflächentemperatur (ohne Treibhauseffekt) von -25°C (Erde: -18°C). Da Supererden eine dichte Atmosphäre haben dürften, darf man wohl auch davon ausgehen, dass die tatsächliche Oberflächentemperatur deutlich höher liegen wird.
Gliese 667C c ist damit der bisher erdähnlichste Planet."
Quelle: http://www.astronews.com/forum/archive/index.php/t-5652.html